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Inbetriebnahme

Der alterungsbedingte Lichtstromrückgang von Leuchtmitteln, die Leuchtenverschmutzung, die Vergilbung von Diffusoren etc. müssen bei der Dimensionierung der Beleuchtungsanlage (und somit die benötigte Anschlussleistung) berücksichtigt werden.
Dafür wird ein sogenannter Wartungsfaktor eingesetzt, der die Leistungsminderung über die gesamte Lebensdauer berücksichtigen soll. Bis anhin betrug dieser bei der Planung von konventionellen Anlagen in der Regel 0.8 oder 0.67, je nach Raumnutzung.

Der Technologiewandel hat die Diskussionen über den ‚richtigen‘ Faktor allerdings neu entfacht.
Herkömmliche Leuchtmittel werden nach Ende ihrer Lebensdauer ausgetauscht. Zumindest der leuchtmittelbedingte Lichtstromrückgang wird damit regelmässig kompensiert.
Bei LED Leuchten mit fest eingebauten Modulen nimmt die Lichtleistung der Lichtquelle jedoch
über die gesamte Lebensdauer der Beleuchtungsanlage kontinuierlich ab.

Die Anlage ist durch den Einbezug des Wartungsfaktors zum Zeitpunkt der Installation für eine höhere Beleuchtungsstärke ausgelegt, als sie den eigentlichen Anforderungen entsprechen würde.
Auch der anfängliche Energieverbrauch der Beleuchtung ist somit zu hoch.
Bei der Inbetriebnahme muss das Beleuchtungsniveau daher über die Steuerung dem Sollwert entsprechend eingestellt werden. Andernfalls wird, zumindest in den ersten Jahren des Betriebs, ein grosser Teil der Effizienzsteigerung gegenüber konventionellen Leuchtmitteln wieder zunichte gemacht. Im Laufe der Lebensdauer der Anlage wird die Beleuchtungsstärke dann regelmässig überprüft und gegebenenfalls den normativen Anforderungen angepasst.

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