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Lichtquellenvergleich

 

Glühlampen

Glühlampen haben über viele Jahrzehnte die Beleuchtungswelt geprägt. Sie basieren auf einem sehr dünner Wolfram-Draht der durch den elektrischen Strom zum Glühen gebracht wird. Ein warmes (2700 Kelvin) und ausgezeichnetes Licht (Ra 100) wird von der Glühlampe abgegeben.

Allerdings ist ihre Effizienz so schlecht, dass entschieden worden ist, den Handel der Glühlampen zu verbieten. Es ist sinnvoll pro aktiv Glühlampen gegen LED-Retrofit auszutauschen, da die neuen Lichtquellen so viel Strom und damit Geld sparen, dass die Investition für die neue Lichtquelle schnell wieder eingespielt ist.

 

Halogen-Glühlampen

Halogen-Glühlampen eignen sich hervorragend für Akzentlicht. Ein Bild mit Halogen-Glühlampen richtig beleuchtet kommt hervorragend zur Geltung. Auf einem schön geschmückten Esstisch beginnt das Kristallglas wunderschön zu funkeln. Allerdings ist die Lichtausbeute, die Effizienz, dieser Lampen nicht exzellent.

Die Technik mit den LED-Retrofit ist in der Zwischenzeit soweit ausgereift, dass ein pro aktiver Wechsel der installierten Lichtquellen angezeigt ist.

 

Kompaktleuchtstofflampen (Energiesparlampen)

Diese Lampen wurden bewusst als Ersatz für Glühlampen entwickelt. Sie verbrauchen im Vergleich nur 20 % der Energie, sparen also 80 %. Allerdings lassen sie sich schlecht dimmen und brauchen ein paar Augenblicke, bis sie richtig hell brennen.

 

Leuchtstofflampen

Leuchtstofflampen sind äusserst effiziente Lichtquellen. Gegenüber der Glühlampe erzeugen sie mit der gleichen Energiemenge bis zu 10 mal mehr Licht. Aufgrund ihrer Form sind sie kaum für den privaten Haushalt geeignet. Im Büro und in der Industrie sind sie allerdings nicht mehr wegzudenken.

Diese Lampen sind für die professionelle Grundbeleuchtung ideal, besonders dort, wo viele Brennstunden anfallen.

 

Hochdruckentladungslampen

Hochdruckentladungslampen werden für die professionelle Akzentbeleuchtung eingesetzt. Hervorragendes Licht kombiniert mit langer Lebensdauer setzt Verkaufsräume ins beste Licht und beleuchtet am Abend unsere Strassen, damit wir sicher nach Hause kommen.

Diese Lampen sind für die professionelle Akzentbeleuchtung ideal. Da sie sich in der Regel nicht dimmen lassen und nach dem Ausschalten nicht gerade wieder eingeschaltet werden können, sind sie jedoch für den Privatbereich nicht geeignet.

 

Leuchtdioden

Leuchtdioden werden häufig als LED (light emitting diode) bezeichnet. Sie basieren auf der Diode, einem seit vielen Jahrzenten bekannten elektronischen Bauteil. Sie bieten gegenüber den traditionellen Lichtquellen viele Vorteile, sind aber in der Anwendung teilweise auch komplexer. Sie sind deutlich effizienter und langlebiger als alle herkömmlichen Lichtquellen. Zudem verfügen qualitativ hochstehende LEDs mittlerweile über sehr gute Farbwiedergabeeigenschaften.

 

OLED

Organisch halbleitende Materialien werden bei der OLED (organic light emitting diode) zur Lichterzeugung eingesetzt. Eine dünnschichtige, gleichmässig leuchtende Fläche mit einer relativ tiefen Leuchtdichte erlaubt eine Lichtquelle herzustellen, welche ideal die Grundbeleuchtung sicherstellen kann. Die Lebensdauer der OLED ist jedoch derzeit noch geringer als die der herkömmlichen Leuchtdioden.

Der Stand der Entwicklung wie auch die technischen Details werden im folgenden Kapitel beschrieben.

 

 

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